Daher wird sie eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 Stundenkilometer bei der Verkehrsaufsicht des Kreises für den Schwansenweg beantragen. Um die Sicherheit für den Weg zum Kindergarten im Pastorat und für Schüler überhaupt zu erhöhen, soll die Beschränkung zwischen der Einmündung der Straße Breekstücken und Kiel-Senk-Redder gelten. Zweifel an einer Realisierung brachte neben Bürgermeister Hartmut Keinberger (CDU) auch Wolfgang Kastens (Grüne) vor. Der Schwansenweg sei eine so breite, vielbefahrene Durchgangstraße, da werde es schwer sein, ein solches Tempolimit zu erreichen, meinte er.

Gerüchte um eine Schließung des kirchlichen Kindergartens, von denen Silke Petersen (FWK) sprach, wies Keinberger zurück. Finanzausschussvorsitzende Margrit Riemer (CDU) berichtete von einer Phase mit weniger Kindern in der Einrichtung. Die Gemeinde stehe in Kontakt mit dem Kirchengemeinderat, um sich für den Erhalt einzusetzen. Pastorin Susanna Kschamer bestätigte auf EZ-Nachfrage, dass durch Wegzug mehrerer Familien tatsächlich derzeit einige Plätze in der Gruppe nicht besetzt sind. Man arbeite an Lösungen, sagte sie und betonte, dass das Ziel ganz klar der Erhalt ist, von einer Schließung sei nicht die Rede, betonte sie.

Umgestalten möchte die Gemeindevertretung den Ortseingangsbereich am Schwansenweg von der B 76 kommend. So fand die Vorstellung der Ideen durch Bianca König (CDU) allgemeine Zustimmung. Danach soll die Fläche als Blumenwiese hergerichtet werden, ein Weg Richtung Keesredder erstellt werden und neben dem vorhandenen Willkommensschild möglicherweise ein Findling aufgestellt werden. Ebenso wird angedacht, um die vorhandene Eiche auf der Fläche eine Bank zu errichten. Mit der Umsetzung ist erst im Sommer zu rechnen, so König.

In seinem Bericht kündigte der Bürgermeister an, dass sich Kosel um den Erhalt von fünf Wohncontainern und eines Sanitärcontainers aus dem Bestand des Landes bewirbt. Der Antransport nach Kosel sei gut geregelt, sagte er. Hinsichtlich der Realisierung eines Rundwanderwegs um den Bültsee wird in Kürze ein Ortstermin mit der Unteren Naturschutzbehörde(UNB) erfolgen. Während er dazu keine Zustimmung erwarte, liege die für die Aufstellung des sogenannten Netzauslegers vor. Er soll nun in Missunde installiert werden.

Beschlüsse:

Wie von Bau- und Finanzausschuss bereits abgelehnt lehnte auch die Gemeindevertretung die Umgestaltung der Parkplätze hinter der Alten Schule ab.

Im Hülsen soll in der Regenwasserkanalisation für rund 10 000 Euro ein Rohrstück ersetzt werden. Es war zum Wurzeleinwuchs gekommen.

Auf dem Dorfanger soll ein größerer Baum, beispielsweise eine Blutbuche gepflanzt werden. Auf einem Schild daneben, soll an die Bürgermeister und ihre Gemeindevertretungen erinnert werden, die in 70 Jahren Demokratie für die kommunale Selbstverwaltung Kosels ehrenamtlich tätig waren. Vor der Beschriftung des Schildes sollte allerdings die Zustimmungen der entsprechenden Bürgermeister eingeholt werden, stellte Ingo Wilde (FWK) fest.

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549 | 222 Wolfgang Dreesen
Letzte Aktualisierung: 26.02.2017

Quellenangabe und Copyright:
25.02.2017 | Dirk Steinmetz | Eckernförder Zeitung, shz.de
http://epaper.shz.de/shz/2017/02/25/ez/14/art-0149.html