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In allen Anliegerstraßen der Gemeinde gilt die Tempogeschwindigkeit von 30 Kilometer pro Stunde – bis auf die Straße Voßkuhl. Das soll sich nach dem Willen der Gemeindevertretung jetzt ändern. Auf seiner Sitzung am Mittwochabend im Koseler Hof beschloss das Gremium, auch für diese Straße Tempo 30 beim Kreis zu beantragen. „Es wird fast überall zu schnell gefahren“, sagte Bürgermeister Hartmut Keinberger. Viele Anwohner beschwerten sich bei ihm. Dabei seien es erfahrungsgemäß die Anlieger selbst, die in den Straßen zu schnell fahren würden.

Auf vielen Straßen zwischen den Ortsteilen der Gemeinde herrscht bereits Tempo 60. Nach dem Votum der Gemeindevertretung soll das Tempolimit zukünftig auch für die Straßen Ornumer Weg, Schoolbek, Wesebyer Weg und Waldweg gelten. Entsprechende Anträge sollen beim Kreis gestellt werden. Hintergrund dieser Entscheidung ist die Tatsache, dass durch Begegnungsverkehr auf den Straßen die Banketten immer wieder in Mitleidenschaft gezogen werden würden. Eine Temporeduzierung solle Abhilfe schaffen.

Neu auf der Tagesordnung war der Punkt „Parkverbot auf der Parkfläche vor dem Feuerwehrgerätehaus in Bohnert“. Aufgrund von Fremdparkern gebe es für die Mitglieder der Ortsfeuerwehr, die zum Einsatz fahren würden, häufig das Problem, freie Parkflächen zu finden. Eine Ausnahme sollte für die Teilnehmer des wöchentlich stattfindenden Seniorenkaffeenachmittags gelten, so Karl Naeve (CDU).

Mit diesem Antrag konnten sich nicht alle Gemeindevertreter auf die Schnelle anfordern. Ulrike Rammer, die zweite stellvertretende Bürgermeisterin (CDU), hätte den Punkt zwecks genauer Klärung gern in den Bauausschuss verwiesen, da ihre Fraktionskollegin Margrit Riemer, wohnhaft in Bohnert, die Parksituation anders einschätzte: „So ist die Situation nicht mehr“, sagte die Finanzausschussvorsitzende. Da die Fläche der Gemeinde gehört, folgte das Gremium einem Vorschlag von Dr. Heinz Zimmermann-Stock (CDU), ein nichtamtliches Schild aufzustellen mit der Aufschrift „Diese Parkplätze sind für Veranstaltungen der Feuerwehr freizuhalten. Der Bürgermeister“.

Das Feuerwehrgerätehaus bekommt jetzt einen Anbau in Form eines Holzschuppens, in dem das Boot der Feuerwehr untergebracht werden soll. Rund 10 000 Euro sind für dieses Vorhaben veranschlagt und im Haushalt bereit gestellt. Ein am Mittwochabend vorliegendes Angebot einer Fertiggarage fand bei den Gemeindevertretern keine Zustimmung.

In Kürze:

> Die neue Weihnachtsbeleuchtung an den Dorfeingängen kommt bei den Bürgern gut an. Die Bohnerter überlegen sogar, für die Anschaffung eines weiteren Sterns zu sammeln. Ein Stern kostet 450 Euro, so der Bürgermeister.

>Seit Mittwoch werden kaputte Glühbirnen der Straßenbeleuchtung durch LED-Birnen ersetzt.

>Der 25 Jahre alte Kompaktschlepper wird ersetzt. 40 000 Euro rechnet die Gemeinde für eine Neuanschaffung. Der Bürgermeister holt noch zwei weitere Kostenvoranschläge ein.

> 300 Meter des Wanderweges Hülsen – Bohnertfeld, die auf privatem Grund verlaufen, werden verlegt. Die Kosten trägt der Grundstückseigentümer.

> Ein neuen Schaukasten will die Gemeinde in Kürze bestellen. Statt Holzpfosten soll dieser mit Edelstahlpfosten ausgestattet sein. Der alte Standort am Koseler Hof wird aufgegeben. Der neue Standort des Schaukastens wird künftig am Dorfladen sein.

>Die Gemeinde wird in Zukunft eine Regenwassergebühr, die für ein Abwasserbeseitigungskonzept erforderlich ist, erheben. Eine entsprechende Informationsveranstaltung für die Bürger wird rechtzeitig bekannt gegeben. Auf eine partielle Sanierung der Schmutzwasserkanäle wird einstweilen verzichtet.

1159 | 569 Wolfgang Dreesen
Letzte Aktualisierung: 28.11.2015

Quellenangabe und Copyright:
26.11.2015 | Susanne Karkossa-Schwarz | Eckernförder Zeitung, shz.de
http://epaper.shz.de/shz/2015/11/27/ez/11/art-0112.html